Zahnfleischentzündung – was tun?

Zahnfleischentzündung – was tun?Gingivitis-Therapie: Bakterien gezielt bekämpfen.

Bei einer Zahnfleischentzündung (Gingivitis) ist schnelles Handeln gefragt. Denn anderenfalls kann sich die Entzündung ausbreiten und zu Parodontitis führen. Umso wichtiger ist es, eine Entzündung des Zahnfleischs nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und rasch aktiv zu werden.

Zahnfleischentzündung: Behandlung

Was tun bei entzündetem Zahnfleisch? Grundsätzlich richtet sich die Behandlung nach der zugrundeliegenden Ursache. Da es in den meisten Fällen bakterielle Zahnbeläge sind, die die Entzündung auslösen, ist die erste und wichtigste Maßnahme gegen Zahnfleischentzündungen eine sorgfältige Mundhygiene. Die gezielte Bekämpfung der schädlichen Bakterien im Mund ist dann die zentrale Behandlungsstrategie, um das Problem schnell in den Griff zu bekommen.

Gingivitis-Behandlung:
Bakterien gezielt bekämpfen

Gründliches Zähneputzen

2-mal tägliches Zähneputzen ist das Basis-Programm. So werden die bakteriellen Zahnbeläge, die in der Regel die Ursache von Zahnfleischentzündungen sind, regelmäßig entfernt. Gehen Sie dazu am besten immer nach dem gleichen System vor. Die sogenannte KAI-Methode hat sich als Putztechnik sehr bewährt. Wählen Sie eine Zahnbürste mit weicheren Borsten, um Verletzungen des Zahnfleischs zu vermeiden und reinigen Sie Ihre Zahnbürste nach jeder Verwendung unter fließendem Wasser. Wichtig: Zahnbürsten sollten alle zwei Monate ausgewechselt werden.

Zahnzwischenräume reinigen

Da sich Zahnbeläge in den Zahnzwischenräumen schlecht bis gar nicht mit der normalen Bürste entfernen lassen, sind Zahnseide oder sogenannte Interdentalbürsten gefragt. Diese sollten mindestens einmal täglich (vorzugsweise abends) zum Einsatz kommen.

Zungenbürste verwenden

Durch die Verwendung einer Zungenbürste lässt sich auch die Anzahl der Bakterien auf dem Zungenrücken erheblich senken.

Antibakterielle Mundspülung

Sie gelangen auch an die Stellen, die mit Zahnbürste & Co. nur schwer erreichbar sind. Durch die Anwendung solcher desinfizierender Lösungen reduziert sich die Zahl der Bakterien, die Zahnfleischentzündungen, Parodontitis und Karies auslösen. Medizinische Mundspülungen sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich und enthalten meist den Wirkstoff Chlorhexidin, der sich zur Bekämpfung von Bakterien im Mundraum bewährt hat.

Weitere Tipps für eine optimale Mundhygiene

Gut zu wissen: Durch eine intensive Mundhygiene klingt eine Zahnfleischentzündung in der Regel innerhalb einiger Tage ab. Stellt sich keine Besserung ein oder verschlimmern sich die Beschwerden, ist ein Besuch beim Zahnarzt erforderlich.

Was hilft gegen Zahnfleischentzündung: Hilfreiche Tipps

Zusätzlich zu einer gründlichen Mundhygiene haben sich diese Tipps gegen Zahnfleischentzündungen bewährt:

  • Zucker und Süßes vermeiden:
    So versiegt die wichtigste „Futter-Quelle“ der Plaque-Bakterien.
  • Viel trinken:
    Denn eine normale Speichelproduktion hilft, Krankheitserreger im Mund abzuwehren.
  • Mit dem Rauchen aufhören:
    Nikotin reizt das Zahnfleisch und schwächt das Immunsystem, sodass die schädlichen Bakterien im Mund besonders leichtes Spiel haben.

Weitere Tipps gegen Zahnfleischentzündung

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Pflichttexte:
Chlorhexamed FORTE alkoholfrei 0,2%. (Wirkstoff: Chlorhexidinbis(D-gluconat)).
Die antiseptische Lösung wird angewendet zur vorübergehenden Keimzahlverminderung im Mundraum, Unterstützung der Heilungsphase nach parodontalchirurgischen Eingriffen durch Hemmung der Plaque-Bildung, vorübergehenden unterstützenden Behandlung bei bakteriell bedingten Zahnfleischentzündungen (Gingivitis) und bei eingeschränkter Mundhygienefähigkeit. Warnhinw.: Enth. Pfefferminzaroma. Macrogolglycerolhydroxystearat kann Hautreizungen hervorrufen.

Apothekenpflichtig
Referenz: CHX2-E01

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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